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Video: „Essensausgabe“ Camp-#Roeszke – „Food Distribution“ Camp-#Roszke wurde verifiziert


Update: 11.09.2015

Fight about food in Roszke-Camp

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute:

Wie die ungarische Polizei Flüchtlinge versorgt

  • Ein Video zeigt ungarische Polizisten, die Essen in eine Gruppe von Flüchtlinge werfen. Die Bilder sind erschütternd.
  • Die freiwillige Helfern Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser aus Wien hat die Szene beobachtet.
  • Das Video reiht sich ein in eine Folge von Berichten über Grausamkeit gegen Flüchtlinge in Ungarn.

 

SZ

 

https://twitter.com/Muschelschloss/status/642259756745408512

https://twitter.com/SZ_Politik/status/642255195993448448

http://www.sueddeutsche.de/politik/ungarn-wie-unmenschlich-die-ungarische-polizei-fluechtlinge-versorgt-1.2643324

Here is the Interview (Audio) between „BBC World Service“ – http://www.bbc.co.uk/programmes/p0325ftv

BBC

https://twitter.com/Muschelschloss/status/642249207793983488

https://www.facebook.com/ilse.jehle/posts/1143301302365774

Viktor

https://twitter.com/viktorpalles/status/642235196809588736

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Menschen werden in Ungarn schlimmer behandelt wie jedes Tier

Die Videos wurden von Kriszta Satori (BBC-Journalistin) verifiziert.

Fulelo

https://twitter.com/fulelo/status/642226579750395904

Ungarn – Camp Roeszke –  „Das sind Konzentrationslager“

„Diese Flüchtlingslager und die Orban-Regierung erinnern mich an das Dritte Reich und Konzentrationslager“ sagt Klaus Kufner, freiwilliger Helfer in Röszke, einem ungarischen Flüchtlingslager. Die Zustände sind unmenschlich und prekär. Ob die Medikamenten- und Sachspenden den Flüchtlingen bereitgestellt werden, wissen die vielen Helfer aus Österreich nicht.

Text Konzentrationslager

„Essensausgabe Camp-Roeszke – „Food Distribution“ Camp Roszke

Video wurde verifiziert – Video has been verified.

https://twitter.com/fulelo/status/642032263237103616

https://twitter.com/fulelo/status/642051695397203968

https://twitter.com/misik/status/642059195144142849

https://twitter.com/Muschelschloss/status/642059804291280896

Video 1

Dieser Text steht unter dem Video „Essensausgabe“ Stammlager  09.09.2015

Veröffentlicht am 10.09.2015

Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser war gemeinsam mit Klaus Kufner und Ilse Lahofer in der Nacht von 09. auf 10. September im Stammlager Röszke 1, um Hilfsgüter zu liefern. Sie hat erschütternde Fotos und Bilder mitgebracht.
Die Spannbreite der Eindrücke über Röszke reichen von der beinstellenden Kamerafrau über Pfefferspray Angriffe durch die Polizei bis hin zu diesen Bildern aus dem Stammlager Röszke, das seit rund 3 Jahren existiert. Die Menschen, die es in die Halle geschafft haben sind bereits „privilegiert“ im Vergleich zu jenen, die in Zelten oder im Freien übernachten müssen.
Essensausgabe ca 20h im ungarischen Stammlager Röszke an der serbisch-ungarischen Grenze. Ca. 300 Menschen versuchen in Plastiksackerl verpackte Wurstsemmeln und Wasserflaschen zu fangen, die von den Polizisten mit Mundschutz in die Menge geworfen werden. Frauen setzen ihre Kinder auf die Absperrung in der Hoffnung, das Essen direkt überreicht zu bekommen oder sitzen mit ihren Kindern auf den verdreckten Matten und warten bis ihnen jemand ihre Ration bringt. Es gibt keine medizinische Versorgung, zwei ehrenamtliche Sanitäter des ungarischen Roten Kreuzes sitzen und warten in einem leeren Raum im ersten Stock auf Notfälle. Auskunft über die Situation im Lager dürfen sie nicht geben. Der Krankenwagen kann jedoch für Notfälle gerufen werden. Im Sanizätsrau steht lediglich ein kleiner runder Tisch mit 3 Stühlen und Decken. Am Schreibtisch liegen Pflaster, 2 Küchenrollen und ein Stethoskop. Entlang der Wand sind eineinhalb Packungen Klopapier und einige Windelpackungen.
Einzelne Menschen versuchen in Kontakt zu treten und halten Pässe oder Schilder mit Telefonnummern und Namen von vermissten (ein Vater sucht seinen 14-jährigen Sohn, der von der Polizei mitgenommen wurde) in die Kamera, in der Hoffnung, dass die Welt nicht wegsieht und ihm hilft! Das Lager existiert seit rund 3 Jahren, seit Anfang Juli hat der Flüchtlingsstrom stark zugenommen. Innerhalb von 3 Monaten war es im Lager offensichtlich nicht möglich eine Essensausgabe menschengerecht zu organisieren.

https://twitter.com/Muschelschloss/status/642039077336940544

Description of the situation of Refugees in Hungary

Thanks to @RandaHabib (AFP-Journalist) for translation

Randa1

https://twitter.com/RandaHabib/status/642041664652054530

Randa2

https://twitter.com/RandaHabib/status/642041823079321600

„Camp Roeszke 4“ 09.09.2015

Biber

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10153578223793638&set=a.66709028637.93029.587593637&type=1&theater

Kufner

https://twitter.com/ed2murrow/status/642045888593063937

https://www.facebook.com/klaus.kufner

 

Aus Röszke berichtet Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser

Bilder aus dem Stammlager Röszke

Michaela

 

http://aixpaix.de/europa/roeszke-20150910.html

 

Video „Food supply in refugee camp Röszke – harrowing images“SZ

http://sz.de/1.2643317

https://twitter.com/SZ_TopNews/status/642221202539479040

#Roeszke #Roszke „Du Hurensohn“ “Get up you son of a whore” “Kellj mar fel a kurva anyadat” #Hungary


Videos aus Roeszke (bzw. Roszke), zu der Situation der Flüchtlinge an der serbisch-ungarischen Grenze, die von dem Journalisten Nyilas Gergely auf „index.hu“ eingestellt wurden, erschütterten.

Videos from Röszke (or Roszke), on the situation of refugees at the Serbian-Hungarian border, who were hired by the journalist Nyilas Gergely on ‚index.hu‘, shocked.

Tibor Zachar (Born in Slovakia, near at Hungarian border. Hence his Hungarian mother tongue) was so friendly and gave us the article of ‚index.hu‘ in German translation (loosely translated) – Thank you Tibor Zachar!

Tibor Zachar (geboren in der Slowakei, an der ungarischen Grenze geboren. Daher seine ungarische Muttersprache) war so freundlich und hat für uns den Artikel von „index.hu.“ sinngemäß übersetzt. Danke dafür!

Hier nun seine deutsche Zusammenfassung:

Here is his German Summary:

Ein ungarischer Journalist „zieht sich einen Rucksack an“, mischt sich in der Nähe der serbischen Grenze unter die Flüchtlinge und begibt sich auf eine Reise als Georgij Kulakow aus Kirgisistan, die viele Überraschungen für ihn bereithält.
Hier eine kurze Zusammenfassung des Berichtes auf der Seite von index.hu. > http://index.hu/belfold/2015/08/17/menekult_tabor_bentrol/
Ich habe mich auf der Straße Richtung Ásotthalma verhaften lassen

So lautet die Überschrift des Artikels von Journalisten Nyilas Gergely.
In diesem Artikel erzählt der ungarische Journalist, wie er sich mit seiner angenommenen, fiktiven Identität als Georgij Kulakow mit einer Schar von Flüchtlingen nahe der serbischen Grenze hat verhaften lassen und den ganzen Weg durch die verschiedenen Stationen mit den Flüchtlingen bestritten hat.

Er hat nur 12 Minuten gebraucht um von Polizisten aufgesammelt zu werden, und den Weg dann mit den, über die halbe Welt anderen Geflüchteten gehen zu dürfen.
Körperliche Misshandlungen hätte es nicht gegeben und „Trotz der schlechten Versorgung und der an ein Knast erinnernde kurze Einsperrung war nicht die Angst das ausschlaggebende Gefühl. Die Arbeit der überforderten Polizisten wäre bestimmt viel einfacher, wenn es an karitativen Organisationen und Dolmetschern nicht mangeln würde.

Seine neue Identität als Georgij Kulakow verdankt Nyilas Gergely einer wunderbaren Idee. „Es reichen ein Rucksack, eine Baseballkappe und der Flüchtling ist fertig.“

Da er kein Arabisch spricht, entscheidet er sich für eine Identität als ein Flüchtling aus Kirgisistan. Die meisten Leute wissen es eh nicht, wo es liegen mag, zumindest die Polizisten nicht, die ihn herumschubsen.

Seine Vermutung bestätigt sich auch während seiner Erzählung, in dem sich ein Flüchtling aus Kurdistan beschwert, weil er als Kirgisicher Flüchtling registriert wurde. In Kirgisistan leben viele Russen, dies erklärt die Tatsache, dass er nur Russisch spricht. Somit ist er also ein Russe, der aus Kirgisistan nach Russland geflüchtet ist, wo er sich aber nicht wohl fühlte, weil er als Russe dort nicht anerkannt wurde, nicht auffälig. Nach der schlechten Erfahrung in Russland flüchtete er weiter Richtung Europa.

Die Flüchtlinge auf seinem Weg kommen aus den verschiedensten Ländern, wie Syrien, Pakistan, Bangladesch aber auch viele aus Afrika, wie Ghana, Senegal und Sudan.

Die Geschichte von Georgij Kulakow hätte nach seiner Erzählung niemanden interessiert. Der einzige Dialog fast bis zum Schluss wäre: „Nationality? … Kirgisistan!“ gewesen.

Nachdem er mit den anderen Flüchtlingen von Polizisten in Gummihandschuhen eingesammelt wurde, hatte er das erste mal das Gefühl, er wisse nicht, was mit ihm jetzt passieren wird.

„So! Die Presse ist hier, a kurva anyját“ brummte im Bus ein maskierter Polizist an der nächsten Sammelstelle. (Anmerkung von Tibor Zachar: So! Hier bewegen wir uns auf einem dünnen Eis. Die Beschimpfung „Kurva anyád“ gibt es in der deutschen Sprache nicht. Sinngemäß kann man es als „Du Hurensohn“ übersetzen. In dieser Beschimpfung wird die Mutter des Angesprochenen als Hure beschimpft.)
Das polnische Fernsehteam stellte sich aber wohl nach der Bitte der Polizisten beiseite.

Die Stimmung beschreibt der Verfasser, wie auf einer Klassenfahrt, selbst als sie nach 20 Minuten in dem Lager in Ásotthalma, wo 2 Toi-Toi Toiletten stehen, ankommen.

Die Polizisten hätten Essen verteilt, Kinder rannten herum. Als ein Flüchtling das Essen wegschmeißt, reagiert ein Polizist so: „Hé, Ghana man! Hungary, no Hilton hotel! Hungary food, water, love, te meg eldobod a kaját?” (und du schmeisst das Essen weg?)

„Die Polizisten sprechen mit den Menschen überwiegend ungarisch. Die Schlüsselwörter werden auf englisch kommuniziert. Das funkioniert mal mehr, mal weniger. Nicht dass die Polizisten eine Wahl gehabt hätten, es gab manche, die unsicher waren ob, „sit down“ hinsetzen heißt. Außer der Sprachbildung, die nicht nur wegen den Flüchtlingen wichtig wäre, würde ein Geografie-Schnellkurs auch nicht schaden.“ schreibt Nyilas weiter.

Weiter erzählt Gergely Nyilas von einem aus Senegal kommenden durchtrainierten Flüchtling, der fast 2 Meter groß ist. Er wurde nach seiner Erzählung von den ungarischen Polizisten bewundert, einer bat ihn sogar seinen Sixpack zu zeigen.

Einer fragte ihn: „Penis big?“. Als dieser unverständlich schaute, bekam er die Frage noch einmal auf ungarisch gestellt: „Ist dein Schwanz auch groß, Long Kock?“ Der arme Senegalese hat darauf nur seine Geschichte erzählt und fragte, ob es sich lohnt in Ungarn zu bleiben. Die Antwort des Polizisten war für unseren Journalisten überraschend:

„Hungary, no money. Orbán Viktor.“ „Der Senegalese verstand wahrscheinlich nicht was Orban Viktor bedeutet. Hauptsache, es lohnt sich nicht hier zu bleiben.“
Nach der Registrierung bekam jeder ein Armband mit einer Nummer. Gergely Nyilas war die Nummer 99362, aus Kirgisistan. Er bekam Platz in einem Zelt für 9 Personen, das voll mit Lappen, Matratzen und ein paar Feldbetten zugeschmissen war. Er hat sich für eine Palette entschieden und fand auch einen Schlafsack.

Der Erzähler vermisst das Christentum am Ort. Wo bleiben die Christen? Bis auf ein Rotes Kreuz auf einem Zelt sieht er dort keine einzige karitative Organisation.
„Es scheint so, dass dort ein minimaler Komfort gar nicht das Ziel ist, sonst würde sich dies herumsprechen und es kämen noch mehr Flüchtlinge“. Gehungert hat er dort nicht. Zu essen und zu trinken bekamen sie genügend.

In der Nacht wurden einige Zelte abtransportiert, die Flüchtlinge wurden je nach Religion sortiert und eingeteilt. Morgens um halb sieben wurde er geweckt mit einem weiteren „Wake up, transport“, oder wie im Film zu sehen ist: „Steh mal auf, du Hurensohn“. Das war wohl die brutalste Szene, wie er in seinem Bericht beschreibt.

Der ältere Mann aus Kurdistan meldete sich erneut, dass er nicht aus Kirgisistan komme, aber die Polizisten meinten nur: „Was zum Teufel will er? Ich scheisse drauf wo er her kommt.“

Um acht Uhr ist er mit seiner Gruppe Richtung Györ losgefahren.
Die Flüchtlinge erzählen ihre Geschichten nicht sehr gerne. Ein Afrikaner erzählt, er wäre zuerst in der Türkei gewesen. Er wäre enttäuscht. Er dachte, die Türkei wäre europäisch. Alle hätten ihn gefragt, ob er Muslim sei. „Wieso, kann ich als Christ kein guter Mensch sein?“

Als sie in Vámosszabadi ankommen, schauen viele verwundert an den Stacheldraht und ein Gebäude am Ende des Grundstücks, das eingezäunt ist und dahinter mehrere Dutzend Menschen eingesperrt sind. Die Identität dieser Menschen konnte er nicht herausfinden.

Nach einer kleinen Wartezeit wurde die Identität der neuen Flüchtlinge geprüft. Es gab einen Dolmetscher, der mehrere Sprachen sprach. Nach den Formalitäten wurden die Flüchtlinge in ein sauberes desinfiziertes Gebäude weiter gewunken.
„Dann kam ich hinter Gitter“, geht die Geschichte weiter. Auf 20 qm 8 Mann. Matratzen, Decken. Die Familien kamen in separate Zellen. Wer zur Toilette wollte, durfte raus, musste aber in die abgeschlossenen Räume zurück. Irgendwann erfuhren sie, dass sie höchstens für 24-48 Stunden eingesperrt werden.

Die Polizisten waren nach der Erzählung sehr müde, aber relativ freundlich, verteilten Essen in Tüten, allerdings ohne Besteck. Man durfte auch keine Schnürsenkel und Gürtel tragen, wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen.
Nach einer schlaflosen Nacht und einigen Formalitäten durften die Flüchtlinge mit dem Zug nach Bicske reisen, wo sie sich dann frei bewegen durften. An diesem Punkt endet die Geschichte von Kulakow. Gegen Mitternacht verlässt er das Tor.

Nyilas Gergely endet seine Erzählung mit der Durchsage der Bahn, die sich für die Unannehmlichkeiten, weil sich am Ende des Zuges ein geschlossener Wagon befindet, entschuldigt. „Nicht bei den Flüchtlingen, sondern bei uns.“ Wundert sich am Ende der Erzähler.

Vielen Dank an Tibor Zachar für die Zusammenfassung.

Videos:

http://index.hu/belfold/2015/08/17/menekult_tabor_bentrol/
http://index.indavideo.hu/video/Asotthalom_-_Roszke
http://index.indavideo.hu/video/Roszke_2

 

1

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639760225495592964

1a

https://twitter.com/Tibor72/status/639781021240717312

2

https://twitter.com/Tibor72/status/639757936387035136

3

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639758103915970560

4

 

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639761539650715648

 

5

 

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639776369820438529

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639766081796747264

 

6a

@LotteLeicht1

 

6

https://twitter.com/LotteLeicht1/status/639782178663088130

 

8

https://twitter.com/LotteLeicht1/status/639782178663088130

7

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639758804255698944

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639757748566138880

 

 

Menschenrecht und Menschenwürde scheinen in Ungarn ein Fremdwort zu sein.

Und das mitten in Europa, in der Europäischen Union, im Jahre 2015.

Europa darf sich schämen!

https://twitter.com/Muschelschloss/status/641497534247096320

https://twitter.com/Muschelschloss/status/641498272629194752

https://twitter.com/Muschelschloss/status/641498417953419265

‚Say it loud, say it clear, #Refugees u r welcome here.‘ @Sadomoh20 und seine Brüder – #Marchofhope #Refugeeswelcome


 

Bewegendes Video von Dirk Emmerich – Twitter: @DEmmerich  (Korresponden für n-tv.de) – Balkan-Route

(Mazedonien – Serbien – Ungarn)

https://twitter.com/Muschelschloss/status/641228895476428800

Kurz erzählt – Die „RefugeeWelcome“-Geschichte von @Sadomoh20 und seinen Brüdern (hochdramatisch, kräftezehrend, substanzraubend und glücklich geendet)

Alle sind glücklich!

Update: 10.09.2015

Ich habe die Photos von @Sadomoh20 und seinen Brüdern gelöscht.  Er bat mich heute darum. Dieser Bitte habe ich gerne entsprochen.

 

 

(Dies ist nur 1 Geschichte, die sich mit Tausenden anderen Flüchtlingen ähnelt. Nicht zusehen. Bitte helfen! Jeder, wie er kann. Danke schön!)

Die Flucht von @Sadomoh20’s Brüder (alle aus Syrien, Nähe Damaskus, davon 1 Bruder, 19 Jahre alt, mit Schussverletzung aus Syrien) hat gestern Abend ein gutes Ende gefunden.
Er und seine Brüder sind jetzt zusammen in Schweden.
Alle die via Twitter mitgeholfen haben freuen sich sehr, daß sich die Brüder endlich nach über 2 Jahren in die Arme nehmen konnten.

Seit Tagen haben viele Twitter-User @Sadomoh20 geholfen, die Brüder von Ungarn aus, bis nach Schweden zu „schleusen“.

Das größte Problem der letzten Tage: Die Brüder hingen in Ungarn (Györ) fest. Ein langer Fussmarsch stand an bis zur Grenze. Ein verletzter Bruder konnte nicht mehr. Er hatte große Schmerzen an der Schussverletzung. Dann brach auch noch die Handy-Verbindung zwischen @Sadomoh20 und seinen Brüdern ab. Die Akkus der Handys waren leer.

Es begann ein Bangen, Zittern und Hoffen, daß die Brüder es irgendwie bis zur Grenze nach Österreich schaffen. Wir alle wussten, daß es dem 19jährigen Bruder richtig schlecht ging, er sehr große Schmerzen hatte und daß er nicht mehr konnte.

Wir alle haben mit @Sadomoh20 mitgehofft, mitgebangt, mitgeweint und ihn (auch seelisch) unterstützt, viel per Direktnachrichten, dann wieder öffentlich auf Twitter um andere, die evtl. helfen könnten, ins „Thema“ mit einbinden zu können.

Diese Aktion ging echt an die Substanz.

Zu Anfang konnte @Sadomoh20 kaum twittern. Er kannte sich auch nicht aus, z.B. wie wichtig „Hashtags“ sind. Auf die Schnelle habe ich ihm per DM erklärt und ihm Twitter beigebracht.

Viele Twitter-User haben geholfen, u.a.

@BenthausL

@viktorpalles

@mamjahid

@AlevKorun

@LotteLeicht1

@proudvegan

@Deutschdoc

und viele, viele mehr …

(habe viele hier nicht erwähnt, sorry)

Es gibt viel zu tun – deshalb konnte ich jetzt auf die Schnelle nicht alle Unterstützer dieser Aktion raussuchen und hier erwähnen.

Hier könnt Ihr nachlesen Hier könnt Ihr die Tweets nachlesen – (Zeitraum 03.09.2015 und 08.09.2015)

 

Einige Tweets – Beginn – 03. September 2015

Lydia Gall - Beginn - 03-09-2015

https://twitter.com/sadomoh20/status/639472688805900288

https://twitter.com/sadomoh20/status/639474946176098304

 

2 - 03-09-2015

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639476495363215364

mamjahid

https://twitter.com/Muschelschloss/status/639477638302711808

Auch @mamjahid (Journalist vom  „Tagesspiegel“ hilft mit)

mamjahid1

Hier der Gesprächsverlauf > https://twitter.com/sadomoh20/status/639474946176098304

 

christl

https://twitter.com/AlevKorun/status/639515513966735361

 

https://twitter.com/sadomoh20/status/639709015870701569

 

Karte

 

https://twitter.com/franziska_tsch/status/640067484201152512

 

Meisner

https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/640065542766862336

 

Peng

https://twitter.com/proudvegan/status/640160152042274816

 

 

 

 

Lotte

https://twitter.com/Muschelschloss/status/640153464815943680

 

Lotte Leicht von Human Rights Watch:

 

Lotte1

 

https://twitter.com/LotteLeicht1/status/640173272982777856

 

 

Zug

https://twitter.com/AdoptRevolution/status/640245262083063809

 

Tina

https://twitter.com/tinawirnsberger/status/640243136766324737

 

Munich

https://twitter.com/Muschelschloss/status/640437281237676033

 

Ich möchte Euch nicht überbeanspruchen. Die Reise der Brüder ging von Ungarn über Österreich, Wien, über München nach Schweden …

In Dänemark wurde dann der Zug von der Polizei mit über 100 Flüchtlingen geräumt. Die Brüder haben sich versteckt. Die Frage war dann: Wie schafft man sie nach Schweden

Wer mag kann hier weiterlesen …

Hochdramatische Tweets – Hier die Tweets zu dieser #Refugee-Geschichte (Zeitraum 03.09.2015 und 08.09.2015)

 

 

THX

https://twitter.com/sadomoh20/status/640961781423316993

 

 

 

Und diese Nachricht schickte mir @Sadomoh20 per Direktnachricht auf Twitter.

Er hat geweint – und ich auch.  Alle haben geweint.

Life

https://twitter.com/Muschelschloss/status/640962395075182592

 

 

 

 

 

 

Melchert

https://twitter.com/Deutschdoc/status/641131472687075328

 

Gesprächsverlauf auf Twitter vom 03.09.2015 bis 07.09.2015: Sadomoh20 since:2015-09-03 until:2015-09-07

 

Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

So geht das 😉 – Jeder kann etwas tun. Jeder das, was er/sie kann.

Hinter jedem Mensch, hinter jedem Flüchtling steckt eine Geschichte.

Wie muss man sich fühlen, wenn man sich Jahre nicht gesehen hat, um sein und das Leben der Familie fürchtet oder fürchten muss, seine Familie, die Freunde verloren hat ….

 

 

Meisner1

 

https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/641184435795329024

 

 

Zu guter Letzt …

Der Status Quo der EU Flüchtlingspolitik ganz konkret und einfach erklärt.
Danke an Michel Reimon (auf Twitter:
@michelreimon)

 

https://www.facebook.com/video.php?v=10152998881031971

 

PS: Freue mich über Kommentare.  (Werden nach Überprüfung freigeschalten.)

10

Ein bisschen #Genscher: Thema #Flüchtlinge in #Ungarn und @AuswaertigesAmt – #Hungary #Refugees #Germany


Sonderzüge für Flüchtlinge in Ungarn um sie nach Deutschland zu bringen?

(Erstmal) Dementi durch das Auswärtige Amt

Erinnerungen an Genscher werden wach … ^^

 

ARD Journalistin

https://twitter.com/MillerAnj/status/638260585541574656

Nixe

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638261211319152640

noXforu

https://twitter.com/noXforU/status/638266290856173568

Auswärtiges Amt

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638281246234288128

https://twitter.com/AuswaertigesAmt/status/638277823774461953

Flüchtlinge in Ungarn – Verwirrung um Sonderzüge für Syrer

11:44 UhrVon und

Syrische Flüchtlinge könnten demnächst in Sonderzügen aus Budapest nach Deutschland kommen. Eine offizielle Bestätigung dieser Meldung gab es zunächst aber nicht.

http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-ungarn-verwirrung-um-sonderzuege-fuer-syrer/12255874.html

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638285729538396161

 

Anja

 

https://twitter.com/MillerAnj/status/638291238777696256

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638291741406326784

Genscher

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638292998984495104

Anja1

https://twitter.com/MillerAnj/status/638292387349966848

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638296617628618752

Nixe2

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638297725327540233

BR24

https://twitter.com/BR24/status/638299207825289216

Reg

https://twitter.com/RegSprecher/status/638288632487526400

Bin gespannt wie es weiter geht … 🙂 (Update folgt)

Bamf

https://twitter.com/AnneLaumen/status/638298338752897024

https://twitter.com/BAMF_Dialog/status/638299659908349952

ARD

https://twitter.com/ARDstudioWien/status/638297031346364416

Ende gut – alles gut …

Meldung um 13:29

n-tv

https://twitter.com/ntv_eil/status/638311847301632000

n-tv1

http://www.n-tv.de/politik/Ungarn-oeffnet-seine-Schleusen-Richtung-Westen-article15829411.html?ts=1441020377384

Ich vermute mal, daß das Auswärtige Amt schon heute Vormittag gewusst hat, daß am Bahnhof in Budapest die Polizei abgezogen wird.

Nixe 5

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638316089231962113

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638318889143771136

https://twitter.com/Muschelschloss/status/638325251420631044

Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-ungarn-hunderte-syrer-verlassen-budapest-mit-dem-zug/12255874.html

Matthias

https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/638339305052733440

Photos (von Dirk Emmerich) – #Flüchtlinge in Serbien an der Grenze zu Ungarn


Diese Fotos vom Flüchtlingsstrom in Serbien (Nahe an der Grenze zu Ungarn) muss man festhalten.

Danke an @DEmmerich (Korrespondent von n-tv.de) für die Freigabe an mich.

Bewegendes Video von Dirk Emmerich – Twitter: @DEmmerich  (Korresponden für n-tv.de) – Balkan-Route

(Mazedonien – Serbien – Ungarn)

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Link > Dirk Emmerich auf Facebook