Flüchtlingskrise in Deutschland: Zahlen/Statistik vom Juli 2015 (Bundesamt für Migration und #Flüchtlinge – „BAMF“) – #Refugee #Migrants #Germany


Die Flüchtlingskrise in Deutschland: Die Zahlen vom Juli 2015

– (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – „BAMF“) –

 

German Refugee-Crises – Statistic July 2015

– (Federal Office for Migration and Refugees „BAMF“)

 

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PDF-Datei:  http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/statistik-anlage-teil-4-aktuelle-zahlen-zu-asyl.pdf

 

 

AFP

https://twitter.com/fgeffardAFP/status/632176670284361728

 

Die Asyl-Prognose für 2015

Bis zu 800.000 Asylbewerber erwartet

Datum 19.08.2015

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat heute die überarbeitete Prognose für die Zahl der erwarteten Asylanträge vorgestellt. Das Bundesministerium des Innern und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rechnen damit, dass in diesem Jahr bis zu 800.000 Asylbewerber nach Deutschland kommen werden – das wären etwa viermal so viele wie im Vorjahr.
Anders als vorherige Prognosen stellt die aktuelle Datenbasis nicht mehr nur auf die Zahl der gestellten Asylanträge, sondern auf die deutlich darüber liegenden tatsächlichen Zugänge ab. Bis Ende Juli hat das BAMF bereits rund 218.000 Asylanträge gezählt.
Eine Abschwächung der Asylmigration ist derzeit nicht zu erwarten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig:

  • Zum einen fallen die Zugänge zu Beginn der zweiten Jahreshälfte erfahrungsgemäß höher aus als im ersten Halbjahr.
  • Zudem hat u.a. die Migration über die Ägäis und den Balkan erheblich zugenommen – mit der Folge einer drastischen Verschärfung der Situation in Griechenland.
  • Außerdem gibt es derzeit keine Anzeichen für eine positive Entwicklung in den Konfliktregionen des Nahen Ostens, am Horn von Afrika und in Nordafrika.
  • Gute und notwendige EU-Ansätze zur Steuerung der Migrationsströme (u.a. Hotspots in Griechenland und Italien, Unterstützung der Transitstaaten in Afrika und auf dem Balkan) brauchen Zeit, um ihren Wirkung zu entfalten.
  • Bei der Asylmigration aus den Westbalkanstaaten sind erstmals leichte Abschwächungstendenzen erkennbar.

BAMF-Präsident Dr. Manfred Schmidt zeigte sich zuversichtlich, dass die Zahl der Asylanträge vom Westbalkan sinken wird. Anträge aus dieser Region haben eine Schutzquote von unter einem Prozent. „Die Maßnahmen, die Bund und Länder vereinbart haben, werden bereits in den nächsten Wochen wirken“, so Schmidt. Schnellere Asylverfahren und konsequente Rückführungen in Verbindung mit Wiedereinreisesperren und Aufklärungskampagnen im Westbalkan zeigten bereits jetzt erste Erfolge.

Die Politik, Kommunen, Städte und Gemeinden haben viel zu lange geschlafen.

Seit 2007 wusste man, daß der massive Flüchtlingsstrom kommt und auch anhalten wird. Und nun tut jeder so, wie wenn das völlig überraschend ist.

Ich kreide an:

Warum hat sich Deutschland und die EU nicht darauf vorbereitet?

Warum läuft das alles so chaotisch ab?

Monatelange Wartezeiten bis ein Asylantrag geprüft wird. Warum ist das so?

Untragbare, menschenunwürdige Zustände in den Unterkünften für Flüchtlinge.

Die Flüchtlingsunterkünfte sind völlig überbelegt.

Man hat wohl vergessen, daß die Menschen viele Monate unterwegs waren, Fürchterliches mitgemacht haben und alle traumatisiert sind.

 

 

18.08.2015 (Bayerischer Rundfunk)

Flüchtlinge in Deutschland – Der kalkulierte Kollaps

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – so viele wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Auch in Deutschland kann niemand mehr die Augen vor der globalen Flüchtlingskrise verschließen. Es werden so viele Asylbewerber erwartet wie nie zuvor. Ist die Politik dieser Herausforderung gewachsen?

und

Deutschland setzt auf Abschreckung

und

Verzweifeln in Sammelunterkünften

und

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, BAMF, ist schlicht überfordert mit der Bearbeitung der Anträge. Derzeit schiebt die Behörde 250.000 Asylanträge vor sich her. Erst jetzt wird die Zahl der BAMF-Mitarbeiter deutlich erhöht.

Handelsblatt 18.08.2015 – Germany Nearly Doubles 2015 Refugee Forecast

By Daniel Delhaes, Till Hoppe and Frank Specht

German cities are struggling under a record influx of asylum-seekers this year. Handelsblatt has learned that the government is revising up its estimate for 2015 to 750,000 migrants, from 450,000 — more than twice as many as 2014.

 

Statistik  – „Aufschlüsselung Asylbewerber in Deutschland in 2015 bisher“ nach Bundesländer

 

 

 

Handelsblatt

https://global.handelsblatt.com/?p=287034&preview=true

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https://twitter.com/Muschelschloss/status/633677906905051140

 

Hauptsache ist doch, daß die Rüstungsexporte weiterhin genehmigt werden und Banken mit Milliarden Euro „gerettet“ werden. Seit Jahrzehnten werden zudem Länder und Menschen ausgebeutet. Die Politik hat versäumt, dafür zu sorgen, daß Menschen im eigenen Land leben können. Und das was wir nun erleben ist das Ergebnis daraus.

Was ist das nur für eine Welt in der es nur noch um Profit, Geldgier und Macht geht?

Die Menschen hat man längst vergessen – und die Menschlichkeit auch!

Schämt Euch!

 

 

 

 

 

https://twitter.com/Muschelschloss/status/634292387444076544

https://twitter.com/Muschelschloss/status/634284916398755840

19.08.2015 Die  hat sich zum Thema  geäussert
(Facebook: )
  

Liebe Community,

die Fluchtbewegungen nach Europa haben stark zugenommen. In diesem Jahr werden es voraussichtlich an die 800.000 Menschen sein, die Asyl und Zuflucht in Deutschland suchen – etwa viermal so viel wie im Vorjahr. Diese Prognose hat Innenminister Thomas de Maizière heute bekannt gegeben.

Die Menschen kommen aus den verschiedensten Ländern zu uns. Und aus sehr unterschiedlichen Gründen: um Gewalt und staatlicher Willkür zu entgehen, aus purer Not – oder einfach, weil sie in ihrer Heimat keine Perspektive sehen. „Es ist Zeit, neue Wege zu gehen – und für europäische Lösungen“, erklärte der Innenminister. Unser Kontinent, unser Land werde sich für einige Jahre auf hohe Flüchtlingszahlen einstellen müssen. „Das Asyl-Thema könnte das nächste große europäische Projekt sein, wo wir zeigen, ob wir wirklich in der Lage sind gemeinsam zu handeln“, hatte die Bundeskanzlerin bereits am Sonntag im ZDF-Sommerinterview erklärt.

Flucht und die Flüchtlinge sind immer wieder Thema Ihrer Kommentare – egal zu welchem Post. Viele Menschen zeigen Mitgefühl, manche sorgen sich: die einen um das Wohlergehen jener Männer, Frauen und Kinder, die in ihrer Not zu uns flüchten – andere darum, wie unser Land den Zustrom so vieler Menschen aus fremden Kulturen verkraften soll.

Ihre Fragen und Kommentare nehmen wir zum Anlass für einen Überblick.

Zunächst vorweg: Jeder Mensch, der zu uns kommt, hat das Recht, würdig behandelt und sicher untergebracht zu werden. Und jeder hat ein Recht darauf, dass wir seine Gründe, zu uns kommen, in einem ordentlichen Verfahren prüfen. Nur so lässt sich das im Grundgesetz verankerte Asylrecht mit Leben füllen, nur so wird Deutschland seiner Verpflichtung als demokratischer Rechtsstaat in Europa gerecht.

Angesichts der stark gestiegenen Zahlen von Asylsuchenden hat die Bundesregierung die Prüfverfahren für die Asylanträge beschleunigt. Die 650 zusätzlich geschaffenen Stellen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zeigen Wirkung. In diesem Jahr hat die Nürnberger Behörde schon über 128.000 Asylanträge abgeschlossen. Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien gelten jetzt als sichere Herkunftsstaaten. Das hat den Anstieg der Bewerberzahlen aus diesen Ländern stark gedämpft. Über Asylanträge aus dem Westbalkan wird mittlerweile innerhalb weniger Wochen entschieden. Ebenso schnell folgt bei Ablehnung eine Ausreiseaufforderung, erforderlichenfalls die Abschiebung. In den Balkanländern selbst informiert das Innenministerium mit Videos über die geringen Aussichten, in Deutschland ein Bleiberecht zu erhalten.

Viele der Menschen aus Kriegsgebieten wie Syrien und Libyen werden länger bei uns bleiben. Im ganzen Land entstehen deshalb neue Unterkünfte. Die Verteidigungsministerin stellt Kasernen als Erstaufnahmeeinrichtungen bereit. Die Integration derer, die bleiben, wird sehr konkret vorbereitet. So hat die Arbeitsministerin dafür gesorgt, dass junge Flüchtlinge mit Bleibeperspektive leichteren Zugang zur Berufsausbildung erhalten. Zudem gibt es einen enormen Einsatz für Flüchtlinge in unserer Bevölkerung: Neben den zahlreichen hauptamtlichen Helferinnen und Helfern bringen sich viele Menschen ehrenamtlich ein, ganz privat oder über die Kirchen und Hilfsorganisationen.

Im September wollen Bund und Länder erneut darüber sprechen, wie der Bund die Länder und Kommunen bei ihren Aufgaben weiter unterstützen kann. Dabei wird es um Geld gehen, und um die Verteilung….

hier weiterlesen: https://www.facebook.com/Bundesregierung/posts/884825834942487

 

 

Fakten statt Vorurteile

Fragen und Antworten zu Asylbewerber, Flüchtlinge, Migranten – was sind die Unterschiede?

Wer hat ein Recht auf Asyl in Deutschland? Was bedeutet  Duldung? Unter welchen Umständen darf ein Flüchtling in Deutschland arbeiten? Flüchtlinge, Migranten und Asylbewerber – tagesschau gibt einen Überblick und erklärt die Begriffe.

http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-531.html

 

 

Ich habe Angst. Angst, vor dem was kommen wird.  Noch könnte man gegensteuern. 

Mein Bauchgefühl täuscht sich nur selten.

 

Update: 21.08.2015

Eine gute Nachricht, die mich persönlich sehr freut.

Politbarometer

Die Deutschen sind zunehmend überzeugt, dass ihr Land die große Zahl an Flüchtlingen verkraften kann. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer. Eine deutliche Mehrheit spricht sich dafür aus, Flüchtlinge entsprechend ihrer Aussicht auf ein Bleiberecht unterschiedlich zu behandeln.

Mit 60 Prozent sind etwas mehr Befragte als im Juli (Juli II: 54 Prozent) der Meinung, Deutschland könne die große Zahl an Flüchtlingen, die zu uns kommen, verkraften. 37 Prozent sehen dies nicht so (Juli II: 41 Prozent – Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“).

Mehrheit für differenzierte Verfahren

Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten kommen, haben bessere Chancen auf ein Bleiberecht in Deutschland. Fast drei Viertel (74 Prozent) und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen sind dafür, dass in Abhängigkeit von ihrer Chance auf Bleiberecht Unterschiede gemacht werden sollen bei der Unterbringung der Flüchtlinge und der Abwicklung der Asylverfahren. Dagegen sprechen sich 23 Prozent für eine Gleichbehandlung aller Flüchtlinge aus.Auch der Vorschlag, Flüchtlingen und Asylbewerbern weniger Geld- und dafür mehr Sachleistungen zu geben, stößt mehrheitlich auf Zustimmung (69 Prozent), 26 Prozent lehnen das ab. Dabei geht aber nur gut ein Drittel (35 Prozent) davon aus, dass eine Verlagerung hin zu mehr Sachleistungen die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge reduzieren würde, 61 Prozent erwarten dies nicht.

Eine Mehrheit spricht sich für ein Einwanderungsgesetz aus.

Eine große Mehrheit der Befragten (86 Prozent) bezeichnet Deutschland als Einwanderungsland. Nur zwölf Prozent teilen diese Einschätzung nicht.Ebenso klar fällt das Votum für ein Einwanderungsgesetz aus: 77 Prozent, und damit noch deutlich mehr als vor vier Monaten (April: 59 Prozent), sind der Meinung, dass zusätzliche Regelungen nötig sind, die den Zuzug von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern steuern. 18 Prozent (April: 27 Prozent) glauben das nicht.

https://twitter.com/Muschelschloss/status/634630029620723713

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