Persönliches

Muschelschloss – Unglaublich gut informiert

https://muschelschloss.wordpress.com/2016/02/24/muschelschloss-unglaublich-gut-informiert/

Beim BJV nachzulesen: Seite 20 und 21 – BJV – Bayerischer Journalistenverband – Februar 2016

Nixe – Dossier I

Es ist das erste Mal überhaupt, daß ich ein wenig über mich im Internet preisgebe.

Anfang 1959 geboren, mitten in München, in der Maistraße. Ein echtes Münchner Kindl. Komme aus normalen Verhältnissen. Hatte eine wunderschöne Kindheit. Bin in München groß geworden, war aber auch sehr viel auf dem Land.

Schon als kleines Mädchen hatte ich eine soziale Ader und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Kann mich noch gut dran erinnern als ich als ich als kleines Kind unterwegs war. Damals habe ich einen Jungen getroffen, der meinen Bären bewunderte, aber keinen eigenen Bär hatte. Also habe ich ihm meinen „Steif“-Bären geschenkt. Meine Eltern habe ich damit sprachlos gemacht als ich ohne heimkam. Der Junge mit dem Bär blieb verschwunden … ich hatte halt dann keinen mehr. Und ich hab mich gefreut, daß der „arme“ Bub nun einen Bär hat.

War viel auf dem Land, habe den Wald erobert, Frösche, Kaulquappen und Mäuse selbst gefangen und mit nach Hause gebracht, mit Papa auf Fussballplatz gegangen (und ich hab seine langen Unterhosen getragen) damit mir nicht so kalt war; bin in Pfützen gesprungen, auf Stelzen gegangen, „Räuber und Schande“ gespielt, in Zeiten von „die kleinen Strolche“ und „am Fuss der blauen Berge“ (TV) und „Gummi-Twist“ (kennt das überhaupt noch jemand?) und „Bravo-Starschnitt“ und „Kasterl-Hüpfen“ aufgewachsen.

Auch „Watschn“ von Mama habe ich mir hin und wieder eingefangen. Mit Omas Schneiderschere meiner kleinen Schwester die Haare geschnitten, bin auf Bäume gekraxelt, Rollschuh gelaufen, Vorlagen beim Fussball gegeben, hinterm Tor vom Maier Sepp und beim FC Bayern-Schuster am Trainingsplatz in der Säbener Straße, auf dem Bankerl, gesessen. Mit Blindschleichen in der Isar geschwommen, Isarfeste und Flossfahrten auf der Isar mitgemacht, selber mit der Zündapp gefahren, die Oma um 10 Pfennig angebettelt für Süssigkeiten, beim „Hopfen-Zupfen“ mitgemacht, im Heustadel rumgesprungen, einige Leben gerettet; Radieserl, Kohlrabi, direkt aus der Erde gegessen …..

Später kam hinzu, daß ich mich für die “Kleinen” stark machte. In der Schule als Klassensprecherin, während meiner Ausbildungszeit in einer großen Firma dann als „Jugendvertretung“ von hunderten Auszubildenden. Engagiert habe ich mich immer gerne. Und meinen Mund habe ich auch schon immer aufgemacht, besonders wenn ich etwas als ungerecht empfunden habe.

Ich mag es nicht, wenn Menschen unterdrückt, ausgebeutet oder mundtot gemacht werden. Mobber und Stalker sind für mich traurige Gestalten, ebenso Menschen die andere beleidigen, ausfallend werden oder meinen, daß sie zuschlagen müssen. Meine Oma sagte immer: „Mit dem Reden macht man das Zeugs nicht mit den Fäusten“. Recht hatte sie.

Organisiere gerne, habe viel und gerne gearbeitet, viel erlebt, viel gemacht, viel gereist. Und ich war ein „Bücherwurm“. Habe Bücher „gefressen“. Hab auch eine kreative Ader. Und fotografiert habe ich auch schon immer sehr gerne. Bin durch hohe Höhen und tiefe Tiefen im Leben gegangen. Bin eher die Praktische. Theorie lag mir nie. Und ich habe mich immer auf mein Bauchgefühl verlassen. Ich liebe mein Bauchgefühl. Selten, daß es mich täuscht. Sehr selten.

Reisen sind meine Leidenschaft. Kann es jedem nur empfehlen. Habe die halbe Welt gesehen, angefangen mit 18, viele viele Rucksack-Reisen. Meist alleine und auch über viele Wochen. Schlechte Erfahrungen habe ich nie gemacht. Im Gegenteil. Habe 1 Jahr in Sizilien gelebt. Und würde jederzeit weggehen aus München. Vertrage hier das Klima nicht. Leider habe ich noch nicht den geeigneten Platz für mich gefunden.

Versuche nicht nicht mit dem Strom der Masse zu schwimmen gelingen mir ganz gut. Ist schwierig – aber machbar.

Habe einen gesunden Menschenverstand und benutze mein Hirn. Kann durchaus sagen, daß ich ein kunterbuntes Leben, mit vielen Auf und Ab’s führe. Vielleicht sollte ich ein Buch schreiben. Habe ja noch Zeit … Interessant wäre es allemal.

Bereue nichts in meinem bisherigen Leben und würde alles wieder genauso machen. Manches Mal habe ich mich allerdings schon auch gefragt, ob dieses oder jenes Ereignis denn sein musste. Ja, es musste wohl sein. Auch die „Kämpfe“ im Leben. Sonst wäre ich heute nicht soweit wie ich bin. Ergibt dann Summasumarum den Weitblick und die Lebenserfahrung wovon andere vielleicht profitieren können, wenn sie denn zuhören und verstehen (können).

Meine Lebenseinstellung: Jeder soll so leben wie er möchte – Hauptsache er ist glücklich dabei.

Das Glücklichsein, das das Leben ausmacht, steht für mich im Vordergrund. Das mit sich im Reinen sein, zufrieden zu sein. Und das bin ich. Dieses Glücklichsein bedeutet für mich nicht Reichtum (wobei es natürlich sehr angenehm ist, wenn man weiß, womit man im nächsten Monat die Miete bezahlen, die nächste Straßenbahnkarte, Lebensmittel für die nächsten Tage kaufen kann).

Glücklichsein und zufrieden sein, bedeutet für mich, daß es Tage gibt, wo es mir gut geht, einigermaßen gut geht – auch lächeln und schmunzeln zu können, Courage zu haben, selbst zu bestimmen wie das eigene Leben aussieht.

Zeit ist im übrigen das Wichtigste was man einem Menschen geben kann. Zuhören und für ihn da sein, wenn es denn nötig sein sollte. Das haben viele vergessen. Und man lernt nie aus im Leben. Man lernt immer nur dazu, egal um welche Lebenereignisse es sich handelt.

Mein beruflicher Werdegang ist lang, vielseitig, bunt und interessant. Für mich wäre es nie in Frage gekommen in einer einzigen Firma zu „verweilen“. Wäre mir zu langweilig gewesen. Für Neues war ich immer aufgeschlossen. Und ich hatte immer den Mut das Neue auszuprobieren. Wirtschaftsschule besucht, danach nicht gewusst was ich weiter machen möchte. Kindergärtnerin, Sozialpädagogin, Bewährungshelfer vielleicht? – All das waren Traumberufe für mich – Dann aber doch (auch noch!) eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert.

Es gibt tausend Gründe etwas nicht zu tun – aber nur einen Grund, nämlich, es zu tun. Probleme mit „Job“ finden hatte ich selten. Viele Türen haben sich aufgetan.

Von angestellt über selbständig, von Verwaltung über Industriebetrieb zur Finanzbranche, von Medien über Selbständigkeit, von eigener Werbeagentur bis hin zu Pressearbeit und Produktmanagerin, von Beratung über Dienstleistung. All das habe ich gemacht – mit Spass! Wichtig ist, daß man mit Menschen kann. Und das kann ich. Alles gemacht und immer mit Freude und Einsatz. Und es war immer „meine Firma“ – egal für wen ich gearbeitet habe.
Das Weltgeschehen, die Märkte, besonders der Zusammenhang zwischen Banken, Rohstoffe, Börse… hat mich schon immer fasziniert. Mein Lieblingsfach in der Schule: „Betriebswirtschaftslehre“.

Und ich stelle Fragen, viele Fragen. Und ich suche bzw. erwarte Antworten. Antworten die ich akzeptieren und verstehen kann. Es gibt keine blöden Fragen. Es gibt nur dumme Antworten.

Wünsche mir, daß Menschen mehr Zivilcourage zeigen, für etwas einstehen und sich mehr engagieren – und wenn es sein muss auch mal unbequem werden. Ja, auch ich bin oft „unbequem“. Wobei ich ein umgänglicher, besonnener Typ, lache gerne und bin nicht auf den Mund gefallen … – auch im realen Leben. Im Internet bewege ich mich schon seit vielen Jahren, eigentlich seit Jahrzehnten. Und ich liebe es.

Festgestellt habe ich vor vielen Jahren, daß das Internet eine ganz tolle Sache ist, auch um wachzurütteln, zu informieren – über alles was „stinkt“, interessant ist oder die Welt wissen sollte. Twitter ist für mich ideal. 140 Zeichen reichen mir. Follower sammle ich nicht – im Gegenteil. Die meisten blocke ich. Ich liebe meine Timeline und meine Follower. Sehr enger Kontakt besteht zu einer Hand voll Leute – und das, obwohl ich schon Jahre im Netz bin. Ich bin sehr vorsichtig (geworden). Und mich gibt’s nur mit Pseudonym im Netz. Warum? Weil ich einen sehr aussergewöhnlichen Namen habe und ich nicht möchte, daß Hinz und Kunz vor meiner Tür stehen oder mich stalken. Ausserdem möchte ich auch meine Eltern (sind schon alt) schützen. Und weil Frau lernt. Bin schon lange genug im Internet um zu wissen was es für dumme Menschen und Trolle es gibt.

Forumszeiten habe ich längst hinter mir. Dort bin ich nicht zu finden. Zickenalarm und Streitereien in Foren, auf Twitter, Facebook und auch im realen Leben mag ich nicht. Beleidigen ist nicht meine Art. (Ach ja. Herr Seehofer, ich weiß mich im übrigen auch zu benehmen …) – Facebook mag ich nicht, ist für mich aber ideal um Nachrichten bzw. Infos zu verbreiten. Ansonsten brauche ich Facebook nicht wirklich.

Wer mich kennt, weiß, daß ich immer auch mal über ein paar Wochen (manchmal auch Monate) ein einziges Thema aufgreife und darüber berichte und informiere. Meine Follower, Freunde (Twitter, Facebook, Google+) kennen mich und wissen, daß auch wieder andere Zeiten kommen – werden dadurch erst auf ein “brisantes” Thema aufmerksam oder sehen es mir nach und halten durch. Das freut mich. Danke! Irgendwann fiel mal im Zusammenhang mit mir „ die Graswurzelbewegung im Internet“. Gut so. Das ist wichtig!

Von daher ist es schon gut so, daß ich “Nixe Muschelschloss” bin und auch bleibe. 🙂

Wertschätzung, Pressefreiheit, Menschenwürde, Demokratie ist mir wichtig. Und alles was „stinkt“ muss aufgedeckt und öffentlich gemacht werden.

Habe viel erlebt, könnte viel erzählen. Vielleicht schreib ich ja irgendwann doch noch (m)ein Buch … – so mit 90 Jahren oder so – und hinterlasse es der Nachwelt.

Update folgt vielleicht … mal sehen …

5 Gedanken zu „Persönliches

  1. Pingback: Muschelschloss unglaublich schnell, gut informiert, Nachrichtenumschlagsplatz erster Güte … |

  2. Ainca Art

    Schön, gefällt mir sehr. Ich bin dir in den letzten Tagen öfter auf Twitter begegnet – hätte nie gedacht, dass ich mal soviel Zeit dort verbringen würde, mein Account dümpelte bisher vor sich hin. Es hat in den letzten Tagen nicht immer gereicht bevor ich retweete zu schauen, was die Person sonst noch so schreibt. Und nun freue ich mich besonders, dass das Bauchgefühl richtig war. Liebe Grüsse, Ainca

    Antwort

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