Haderthauer – Forensik – Sicherheitsmängel, inkl. Selbstmordversuch


 „Die Welt“ schreibt am 12.08.2014

.. 1999 fasste das Pflegepersonal seine Bedenken in einem Schreiben in 16 Punkten zusammen: Darin warnen die Verfasser unter anderem davor, dass es sich nicht vermeiden lasse, dass Modellbauwerkzeug auf die Station geschmuggelt werde. Außerdem seien Werkzeuge vorhanden, die für Ausbrüche oder als Waffe benutzt werden könnten…

Haderthauer-Modellbau - Liste: Damalige Angestellte führten Sicherheitsrisiken auf. Photo-Quelle: "BR" bzw. "Welt" -  http://www.welt.de/politik/deutschland/article131162588/Vorzugsbehandlung-fuer-modellbauenden-Moerder.html

Haderthauer-Modellbau – Liste: Damalige Angestellte führten Sicherheitsrisiken auf.
Photo-Quelle: „BR“ bzw. „Welt“ –
http://www.welt.de/politik/deutschland/article131162588/Vorzugsbehandlung-fuer-modellbauenden-Moerder.html

Der Bayerische Rundfunk am 12.08.2013:

Selbstmordversuch mit Modellbau-Werkzeug – Erstmals äußert sich nun ein ehemaliger Wachmann der Forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach über die Sonderstellung des Dreifachmörders Roland S. und der Gesellschafter der Sapor-Modelltechnik. Der Mann hatte Anfang der 90er Jahre als Aufsichtsperson die Arbeiten in der Modellbau-Therapie überwacht. Er erklärt: „Alle mussten wir kontrollieren, nur der Roland und der Franzose (Sapor Gesellschafter Roger Ponton) die sollten wir nicht kontrollieren. An den Wochenenden sind die oft in Ansbach zum Essen gegangen. Da war dann der Doktor (Dr. Hubert Haderthauer) oder der Polizist als Aufsicht dabei. “

Video BR – Modellbau-Affäre: Sicherheitslücken beim Modellbau

Erstmals äußert sich ein ehemaliger Wachmann der Forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach über die Sonderstellung des Dreifachmörders Roland S. und der Gesellschafter der SAPOR Modelltechnik. Darüber berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ am Dienstag, den 12.8.2014 um 21.45 Uhr im Ersten. Der Mann hatte Anfang der 90er Jahre als Aufsichtsperson die Arbeiten in der Modellbau-Therapie überwacht. Er erklärt: „Alle mussten wir kontrollieren, nur der Roland [Verurteilter Roland S.; Anm. der Red.] und der Franzose [Roger Ponton.; Anm. der Red.], die sollten wir nicht kontrollieren. An den Wochenenden sind die oft in Ansbach zum Essen gegangen. Da war dann der Dr. [Dr. Hubert Haderthauer.; Anm. der Red.] oder der Polizist als Aufsicht dabei. Ich finde das war ein Saustall, wie die da Geschäfte gemacht haben. Das ganze Geld hätte doch dem Krankenhaus zugestanden und nicht diesen Leuten.“

Diese Aussage wird gestützt durch ein internes Dokument aus dem Bezirksklinikum Ansbach, welches „Report Mainz“ exklusiv vorliegt. Dabei handelt es sich um ein Gesprächsprotokoll aus dem Jahr 1999. Der Objektleiter des Sicherheitsdienstes der Forensik beklagt darin „ein nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko“: Seit Bestehen des Modellbaus hätten „Ärzte Einfluss genommen, um Kontrollen bei dem Patienten S. zu verhindern“. Dies hätte auch seine Post betroffen, Päckchen hätten nicht kontrolliert werden dürfen. Außerdem sei der Patient S. in den Jahren 1992 bis 1995 „des Öfteren klar ersichtlich alkoholisiert vom Wochenendurlaub zurück“ gekommen. Der ihn begleitende Polizist hätte ebenfalls unter Alkohol gestanden. Die Ärzte seien darüber informiert worden…

SWR-Report Mainz – Vollständige Pressemitteilung vom 12.08.2014

 

„Report Mainz“ – Video 12.08.2014 – Neue Vorwürfe gegen Seehofers Ministerin

Die bayerische Staatsministerin Haderthauer und ihr Mann haben massiv von der Arbeit psychisch kranker Häftlinge profitiert. Neue Recherchen zeigen, wie ausgeklügelt die Haderthauers dabei vorgingen.

oder auch zu finden beim SWR – Report Mainz – Video Mediathek 12.08.2014:

http://www.swr.de/report/der-fall-haderthauer-neue-vorwuerfe-gegen-seehofers-ministerin/-/id=233454/did=13977184/nid=233454/1mgy6a3/index.html

Die Süddeutsche schreibt heute:   Modellbau-Affäre um Haderthauer  – „Zu hundert Prozent in ihrer Hand“

Nun belastet der französische Unternehmer Roger Ponton Christine Haderthauer schwer: Bei der Firma Sapor-Modelltechnik habe sie die Geschäfte geführt – und nicht ihr Mann.

und

Auch der Staatsanwaltschaft München II sind bei Ermittlungen – vorläufig beschränkt auf die Jahre 2007 und 2008 – Beträge aufgefallen, die in den Angaben der Firma Sapor Modelltechnik ans Finanzamt nicht erfasst wurden – alles in allem in einer Höhe von mehr als 143 000 Euro.

„tz“ am 15.08.2014

 

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