Mollath – Abschied


Mollath – Abschied 

Über 1 Jahr habe ich mich als Unterstützerin von Gustl tagtäglich viele Stunden engagiert.Ich habs gerne getan. Gustl ist in Freiheit.

Also ist es auch ein guter Zeitpunkt einen Schlussstrich für mich zu ziehen und mit dem „Thema“ und Fall abzuschliessen.

Ein Danke an alle Weggefährten auf Twitter und Facebook.

Gustl Mollath wünsche ich alles Gute für seinen weiteren Weg.

 

Es waren lt. „Topsy“ 898 Tweets von mir zum Thema Gustl Mollath auf Twitter

Tweets von @Muschelschloss zum Thema Mollath

Mein 1. Tweet zu diesem Fall war am 14.11.2012:

https://twitter.com/Muschelschloss/status/268812980324548608

 

Siehe dazu auch mein Update (September 2014)

18 Comments

  1. Hallo Winston,

    besten Dank für Ihre Zeilen. Nun, wie ich schon geschrieben habe ziehe ich mich zurück, weil mir dieser „Hickhack“ gegen den Strich geht. Ausserdem mag ich Unterstellungen und Vorverurteilungen nicht. Habs mehrfach in meinem Blog geschrieben.

    Mir wird „Gefühl“, ja, mein Bauchgefühl vorgehalten. Genau DAS aber hat mich vor etwa 1 Jahr zum Menschen Gustl Mollath bzw. zum „Fall Gustl Mollath“ geführt. Mein Gerechtigkeitsgefühl war es und weil mich ein Fernsehbeitrag damals ganz massiv erschüttert hat. Es waren die Worte damals von Gustl Mollath „nicht mal mehr Socken sind mir von meiner Habe geblieben“ …

    Kontakt zu Herrn Mollath hatte ich deshalb aufgenommen, um ihn zu fragen, ob ich ihm etwas schicken kann, ob er denn irgendetwas braucht.

    Dies habe ich auch deutlich im Live-Telefon-Interview ( http://muschelschloss.blogspot.de/2013/09/ltwby13-live-interview-zum-thema.html ) mit Richard Gutjahr (Bayerischen Rundfunk) im September 2013 zum Ausdruck gebracht.

    „Schmutzige Wäsche waschen“, Wörter im Mund umdrehen, Märchen erzählen … alles nicht meine Welt. So etwas passt nicht zu meinem Naturell. Davon distanziere ich mich ausdrücklich. Von daher nehme ich Abstand zu dem ganzen Mollath-„Hickhack“.

    Man hat dafür gesorgt, daß das Kind ist in den Brunnen gefallen ist – und leider wird es da auch nicht mehr rauskommen können. Schade – aber es ist so!

    Eine Einladung zu einer sogenannten „Gesprächsrunde“ (mit einigen Beteiligten), die wohl heute stattfinden soll, habe ich deshalb auch abgelehnt. Diese Gesprächsrunde hätte man schon vor Wochen machen können und sollen – hat man aber nicht!

    „Klartext“ könnte ich reden – will ich aber nicht. Es ist meine Sache wie ich über das „Ganze“ denke ..

    In diesem Sinne …

    Beste Grüße vom
    @Muschelschloss

  2. Hallo Nixe,

    Vielen Dank für Dein Engagement. Ich kann durchaus verstehen, wenn Du dich jetzt lieber wieder Deinen eigenen Interessen widmen möchtest, die möglicherweise während der Zeit Deines Einsatzes auf der Strecke geblieben sind.

    Allerdings ist der Fall Mollath (wie viele vergleichbare Fälle auch) erst dann vorbei, wenn abgerechnet wurde. So lange die Täter (und damit meine ich Psychiater, Richter und Denunzianten) nicht empfindlich bestraft und die Opfer rehabilitiert werden, wird sich nichts ändern. So lange nicht in einem Fall ein Exempel statuiert wurde, werden alle Gesetzestexte nur wertloses Papier bleiben.

  3. Liebe Sina,

    bei mir ist ganz einfach die Luft raus. Hab keinen Nerv mehr. Mir sind schlichtweg die Unterstellungen (auch mir gegenüber) und der ganze Hickhack zuviel.

    Soviel ich gelesen habe sind die Spenden noch da. Also einfach mal abwarten … Von Vorverurteilung halte ich nichts.

    Liebe Grüße und Danke!

  4. Sehr geehrte Nixe-Muschelschloß

    Hier http://opablog.net/2013/10/23/der-mollathskandal-fazit/#comment-8421
    hatte ich u.a. nachfolgende geschrieben:

    Ich gehöre zu den Menschen, die ausschließlich direkt an einen Menschen in Not spenden, anstatt an Vereine und Institutionen. Zu oft habe ich erlebt, wie aufgedeckt wurde, dass die Spenden in irgendwelchen unübersichtlichen Bürokratie-Strukturen versickert sind. Und dieses Doppelbett mit zwei Nachtischen in Sonderanfertigung und einer exklusiven Badewanne eines sich zum Zölibat verpflichteten Bischofs mag ich auch nicht finanzieren, zumal, wenn das Bischofs-Gehalt sowieso aus Steuergeldern finanziert wird.

    Da ich auch für Herrn Mollath gespendet habe, bin ich mir relativ sicher, dass beim Spendenaufruf ein Hinweis zu lesen war, dieses Geld käme ausschließlich Herrn Mollath zugute. Ich meine sogar, zeitweilig sei beim Spendenaufruf ein Hinweis zu lesen gewesen, dass Herr Mollath alle seine Habseligkeiten verloren hätte, vor dem Nichts stehe und deshalb der Spenden bedürfe.
    Ausschließen kann ich für mich, dass ich gespendet hätte, wenn im Spendenaufruf von einem Verein oder irgendwelchen Vereinaktivitäten etc. die Rede gewesen wäre.

    Leide habe ich erst recht spät von Nixe-Muschelschloß gelernt, – es macht durchaus Sinn, Screenshots zu machen.

    Mir tut es sehr leid, wenn Sie nun aufhören wollen.

    Alles Liebe und Gute für die Zukunft

  5. Hallo @kranich05
    Deinen Link zur „Netzwerkanalyse Mollath“ habe ich mir durchgelesen. Ist nicht mein Interessensgebiet und verstehe nur Bahnhof … Deshalb sage ich nein. Ist nichts für mich. Liebe Grüße und alles Gute für das Projekt.

  6. Auch ich möchte mich bedanken, liebe Nixe.
    Ich habe Dein Blog nicht immer intensiv gelesen, trotzdem viel davon gehabt. Besonders habe ich als wohltuend empfunden, daß du seinerzeit ebenfalls und mit als Erste zu dem Schritt aus dem virtuellen Raum hinaus auf die Straße gedrängt hast.
    Über Dich oder direkt durch Dich ist ja wohl Nina Hagen auf die Berliner Mahnwache aufmerksam geworden.
    Sich vom bisherigen Thema zu verabschieden ist ja auch mein Bemühen. Aber ohne Flucht. Ich versuche es in Zwischenschritten, weiß noch nicht, ob das klappt.
    Auf jeden Fall geht es bei mir weiter mit der „Netzwerkanalyse Mollath“, wie hier angekündigt: http://opablog.net/2013/10/13/soziale-netzwerke-jetztzeit-9/
    Ob Du Interesse hättest dabei mitzumachen?
    Liebe Grüße
    kranich05

  7. Du hast es richtig erkannt liebe Monika. Genau deshalb bin ich auf Twitter, auf Facebook .. usw. um wachzurütteln, um zu informieren.

    Man darf nicht wegsehen. Die Menschen müssen wachgerüttelt werden. Es gibt viel zu tun … !

    Liebe Grüße nach Griechenland 😉

  8. Liebe Nixe,

    du warst in der ganzen langen Zeit ein beständiger ruhiger Pol, hast all die Nachrichten und Kommentare durchforstet und die wichtigen neuen Fakten in Twitter und anderen Postings weitergegeben. Was das bedeutet, können nur wenige einschätzen, ich danke dir sehr dafür.

    In den Phasen, als noch wenige von Psychiatrie und Banken lesen wollten, noch viele dumme Reaktionen zu „Gewalttäter“ und „krank“ kamen, hast du ruhig auf die Fakten hingewiesen, und klar deine Meinung eingebracht.

    In der Menge der Kommentare in den Blogs hast du den Überblick behalten und die Unterschiede der Bemerkungen und der Schreibenden gesehen, auch die Motive verstanden. Ohne deine Aufmerksamkeit wären manche Blogs einsam geblieben … und so entstand dann mit der gedruckten Presse und in Facebook sogar doch eine Bedrohung für Seehofers Medien-Agentur ;-))

    Wir werden uns wieder treffen …. Fritz

  9. DANKE !
    Engagement, Zivilcourage… Sich nicht unterkriegen lassen, gegen Widerstände und Anfeindungen aufbegehren… Du hast Großartiges geleistet…
    viele Grüße nach München, Dirk

  10. Ich finde es schade, dass Du Dich verabschiedest. Auch ich, und sicher viele andere mehr, finden Dein Engagement immer sehr ueberzeugend. Vielleicht ist es ja nur eine Besinnungspause. Euler Hartlieb

Danke für Deinen Kommentar. (Freischaltung erfolgt zeitnah)

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